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Nizar - DER TIGERBOY


Nizars Eltern bewirtschaften eine Teeplantage in Indien. Bei einem Eingeborenenaufstand kommen sie ums Leben.

Ihr Sohn NIZAR wird von dem indischen Hauslehrer der Familie, dem ehrwürdigen Yorghi, gerettet. Er flieht mit dem Jungen in den Dschungel. In einem verfallenen Tempel findet er Unterschlupf und richtet ihn schließlich als Heim für sie beide her. Nizar wächst mit dem ebenfalls verwaisten kleinenTiger Kali heran und wird von dem ehrwürdigen Yorghi zu einem tüchtigen Jungen erzogen. Durch das enge Zusammenleben mit den Dschungeltieren lernt er wie durch ein Wunder sogar ihre Sprache. Außer Kali wird auch Dodo, ein listiges Äffchen, Nizars Freund.

Nizars Heimat liegt in der Provinz Andhra Pradesh im Dreieck vom Nirmal- und Satmara Gebirge im Süden und Balaghat Gebirge im Norden. Diese Mittelgebirge entwäßern ihre Bäche und Flüße in den Pengangna, der wiederum in den Pranhitari fließt und bei Chinnur in den Godavari mündet, der seine Fluten in den Golf von Bengalen ergießt. In dieser Chronik geht es außchließlich um die Hefte, die Hansrudi Wäscher zeichnete. Einmal um die ersten drei Hefte, die bei Kölling erschienen und das erst in den letzten Jahren wieder aufgetauchte vierte Heft - alle vier in Farbe-, das Hethke dann herausbrachte und anschließend um die 25 Hefte, die dann ebenfalls bei Kölling erschienen - allerdings in s/w - und bei CBC nachgedruckt wurden.

Durch die Aktivitäten Gandhis und Nehrus gewähren die Briten am 15.8.1947 endlich die Unabhängigkeit. Da in den Heften nichts von den Unruhen und Kämpfen, die bereits 1930 aufflackerten, und zur Unabhängkeit führten, nichts zu spüren ist, andererseits aber Nizars Eltern durch den eingangs erwähnten Eingeborenenaufstand ums Leben kamen, setzen wir das Datum auf eben 1930 fest. Da von einer Regenzeit nichts zu bemerken ist, ist der Monsun bereits vorbei und der dauert meistens bis Ende September bzw. Mitte Oktober. Und somit sind wir beim 15.10.1930 abgekommen.

Bei den ersten vier Heften habe ich zwischen den einzelnen Abenteuern jeweils eine Woche eingefügt.

01 Der grüne Tiger 15.10.1930

02 Zum Tode verurteilt 22.10.1930

03 Ein gefährlicher Fremder 29.10.1930

04 Die verhexte Ruine 07.11.1930.

Dieser Band ist auch als Piccolo Großband Nr. 58 erschienen.

Damit sind die farbigen Bände beendet.

Die Originale der folgenden Bände waren leicht grünlich eingefärbt. Die Nachdrucke waren normal s/w.

Es beginnt nochmals mit Nr. 01.

01 Tödliche Flucht. 14.11.1930

02. Im Fieber gesprochen 14.11.1930

03. Überall laürt Gefahr 15.11.1930

04. Die Falle am Banjan 17.11.1930

05. In die Enge getrieben 17.11.1930

06. Zum Tode verurteilt 17.11.1930

07. Vergebliche Mühe 17.11.1930

08. In den Sumpf gejagt 17.11.1930

09. Im Schlupfwinkel des "Toten" 18.11.1930

10. Es geht um Sekunden! 22.11.1930

11. Toki, der kleine Dieb 22.11.1930

12. Eine gefährliche Gefälligkeit 22.11.1930

13. Ins Unrecht gesetzt 23.11.1930

14. Nizar kommt nicht... 24.11.1930

15. Nicht nur Wölfe jagen nachts 24.11.1930 Die Wölfe, die in diesem Haft vorkommen, haben mir geholfen Nizars Gebiet zu finden. Früher waren die Wölfe in ganz Indien beheimatet. Die "Zivilisation", die die Briten nach Indien brachten, trug dazu bei, daß zum Zeitpunkt der Handlung Wölfe nur mehr in ganz begrenzten Gebieten vorkommen.

16. Die Beute gehört uns! 25.11.1930

17. Auf gefährlicher Fährte 25.11.1930

18. Entdeckt! 25.11.1930

19. Die geheimnisvolle Hügelkette 26.11.1930

20. Noch zu wenig Beweise 26.11.1930

21. Eine Falle für Chang 28.11.1930

22. Die unvollständige Botschaft 28.12.1930

23. Das vergeßene Tal 29.12.1930

24. Ein rettender Einfall 29.12.1930

25. Das Geheimnis des Zauberers 30.12.1930



Und damit kommt Nizar rechtzeitig zum ehrwürdigen Yorghi zurück, um mit ihm Neujahr zu feiern.


Gustav Gaisbauer